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Medienmitteilung29. August 2002

 
LEONI AG wächst weiter

Konzernüberschuss im 1. Halbjahr deutlich über Vorjahresniveau

Nürnberg – Die Nürnberger LEONI AG ist im 1. Halbjahr 2002 trotz der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen weiter gewachsen. Der Umsatz konnte mit 561,6 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (558,2 Mio. Euro) leicht erhöht werden. Der Konzernüberschuss ist ebenfalls gestiegen, er lag bei 30,8 Mio. Euro (2001: 11,6 Mio. Euro). Ohne Berücksichtigung der Sondereffekte aus der Bilanzierung nach US-GAAP ergibt sich immer noch eine Steigerung um 18 %. Motor des Wachstums war vor allem der Bereich Bordnetz-Systeme, der deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen erreichte. Der Kabelbereich hält sich stabil auf Vorjahresniveau, während der Unternehmensbereich Draht durch die anhaltende Konjunkturschwäche weitere Umsatzeinbußen hinnehmen musste.Bordnetz-Systeme mit beliebten Fahrzeugmodellen weiter auf WachstumskursDurch die weiterhin starke Nachfrage nach den von LEONI belieferten Fahrzeugmodellen, insbesondere von DaimlerChrysler, Audi, VW und Land Rover sowie aufgrund des wieder anziehenden USA- und England-Geschäfts konnte der Unternehmensbereich Bordnetz-Systeme seinen Umsatz um 6,6 % auf 298,8 Mio. Euro steigern (2001: 280 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte infolge der Umsatzsteigerung sowie der Fortschritte bei der Restrukturierung in England um rund 22 % gesteigert werden, und zwar von 23,4 Mio. Euro auf 28,5 Mio. Euro.Unternehmensbereich Kabel erreicht wieder Rekordmarken des VorjahresIm Unternehmensbereich Kabel lag der Umsatz mit 221,7 Mio. Euro auf Vorjahresniveau (221,9 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen blieb gegenüber 2001 konstant bei 26,1 Mio. Euro. Damit wurde die Rekordmarke des Vorjahres erreicht, gegenüber den Erwartungen für 2002 blieb der Umsatz vor allem wegen des gesunkenen Kupferpreises etwas zurück. Während sich das Geschäft mit Automobilleitungen weiter positiv entwickelte, lässt der Aufschwung auf dem Informations- und Telekommunikationssektor noch auf sich warten. Aufträge aus der Elektrogeräteindustrie nahmen hingegen zu. Zudem hat die Nachfrage nach Spezialkabeln für Investitionsgüter im 2. Quartal wieder angezogen, so dass auch hier eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen ist.Draht-Bereich verzeichnet einzelne LichtblickeDer Draht-Bereich bekommt im Gegensatz zu den anderen Unternehmensbereichen die Konjunkturschwäche stark zu spüren. Der Umsatz ging um 26,6 % auf 41,1 Mio. Euro zurück (2001: 56,0 Mio. Euro). Entsprechend lag auch das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen mit 1,3 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert (4,2 Mio. Euro). Im Gegensatz zu Drähten und Litzen für die Informationstechnologie und Telekommunikation gibt es für die Geschäftsfelder Hochflexible Litzen und Bänder für Bauelemente sowie Leonische Waren Lichtblicke. Im Bereich Leonische Waren sind die Kapazitäten be-reits bis Jahresende voll belegt. Durch intensive Kostenanpassungsmaßnahmen, die auch eine Reduzierung der Belegschaft umfassten, konnte seit dem 1. Quartal eine stärkere Abwärtsentwicklung des Ergebnisses vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen verhindert werden.Produktivitätsfortschritte ermöglichen Reduzierung der MitarbeiterzahlDie Mitarbeiterzahl der LEONI-Gruppe wurde vom ersten zum zweiten Quartal dieses Jahres reduziert. Während sie zum 31.03.2002 noch bei 18.331 lag, waren es zum 30.06.2002 nur 17.423 Mitarbeiter. Dies geht zum Teil auf den Personalabbau im Drahtbereich zurück, der im Rahmen der Konjunkturschwäche notwendig war. Der überwiegende Teil des Rückgangs ist allerdings durch erfolgreiche Rationalisierungsmaßnahmen und Produktivitätsfortschritte an einer Reihe von Kabel- und Bordnetz-Standorten bedingt. Die Mitarbeiterzahl des Unternehmensbereichs Bordnetz-Systeme wird jedoch in den nächsten zwei Jahren signifikant ansteigen, da an den beiden neuen Standorten in Rumänien und der Ukraine bis zu 6.000 Arbeitsplätze entstehen werden.

3-prozentige Umsatzsteigerung für 2002 erwartet
Trotz der schlechten gesamtwirtschaftlichen Situation und der schwierigen Lage im Drahtgeschäft hält die LEONI AG an ihrer auf der Hauptversammlung bekannt gegebenen Prognose einer 3-prozentigen Umsatzsteigerung für 2002 fest. Der Konzernjahresüberschuss soll über der Rekordmarke des Vorjahres liegen. Für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern wird eine ähnliche Größenordnung wie 2001 erwartet.

 
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