„Ich durfte als Azubi ins Ausland – das war echt cool!“

Leoni wird 100: Zeitzeugin Alicia Zwick im Video zum Thema „Mitarbeiter“

Nürnberg – Seit seiner Gründung im Jahr 1917 hat sich Leoni zu einem der weltweit größten Kabel- und Bordnetzhersteller entwickelt. Die positive Entwicklung des Unternehmens hing dabei von vielen Faktoren ab: Erfahrung und Innovationskraft, Qualität sowie ein Gespür für Marktentwicklungen und die Bedürfnisse der Kunden. Treibende Kraft und Schlüssel des Erfolgs war jedoch seither die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Zum 100-jährigen Jubiläum spricht Alicia Zwick, Auszubildende am Standort Roth, über ihren Einstieg ins Berufsleben sowie über Weiterbildungs- und Förderungsmöglichkeiten bei Leoni. Sie ist eine von fünf Personen, die vor laufender Kamera ganz subjektiv Stellung zu wesentlichen Themen der Leoni-Welt genommen hat. Das Video mit ihren Aussagen ist ab heute auf der Website 100.leoni.com sowie auf mehreren Social-Media-Kanälen abrufbar.

In ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau bei Leoni erlernt Alicia Zwick nicht nur fachspezifisches Wissen, sondern auch gestalterisch tätig zu werden, eigenständig Entscheidungen zu treffen und vor allem auch selbst Verantwortung zu übernehmen. Vermittelt wird dies am Standort Roth durch eine interne Juniorfirma. „Die Leoni Junior Group ist eine Firma in der Firma, die von den Azubis geführt wird; also unser eigenes Unternehmen ist“, erklärt Zwick, die 2016 die Rolle der Geschäftsführerin übernommen hatte.

Auf diese Weise lernen die Auszubildenden früh Prozesse kennen, die denen eines echten Unternehmens sehr ähnlich sind – wie etwa sich Ziele für das Geschäftsjahr zu stecken, Produkte und Dienstleistungen auf dem unternehmensinternen Markt zu platzieren oder die Herstellung von Sonderanfertigungen und Exponaten für Messen und Marketingzwecke, wie beispielsweise die Kabelröhre: „Das ist Präsentationsmaterial, das vor allem im Produktmanagement oder im Vertrieb für Messen verwendet werden kann, damit man die einzelnen Schritte erkennt – vom Draht, der in einer Dicke von acht Millimeter angeliefert wird, zum Kabel.“

Besonders angesprochen hat die Auszubildende bei Leoni auch die zusätzlichen Angebote, wie zum Beispiel die Möglichkeit eines Praktikums an einem der internationalen Standorte. „Ich war in Hatvan, Ungarn, und habe dort im Customer Service mitgearbeitet und das war total cool“, erzählt Zwick. Hier lernt sie, sich auf Englisch mit anderen Kollegen zu verständigen, um die neuen Aufgaben ausführen zu können. „Ich habe dann nach eineinhalb Wochen komplett im Tagesablauf mitgearbeitet. Das war echt super und ich bin auch sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, dieses Auslandspraktikum zu machen.“

Aber auch über den regulären Ausbildungsplan hinaus bietet Leoni den Berufseinsteigern in Roth ein breites Angebot. „Es werden Aktionen wie die Gesundheitswoche durchgeführt, was ich total gut finde. Überhaupt finde ich, dass bei Leoni viel aufeinander geachtet wird“, so Zwick.

Vorschau: Das fünfte und letzte Zeitzeugen-Video wird im November veröffentlicht. Bernd Käfer, der in der Entwicklung des Leoni-Bordnetzbereichs in Kitzingen arbeitet, spricht über das Thema „Innovation“.

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