Leoni-Kabel übertragen Bilder aus dem menschlichen Gehirn

Leichter Anschluss von SQUID-Sensoren an MEG für medizinisches Personal und angenehme Haptik für den Patienten

Leoni, der führende Anbieter von Kabeln und Kabelsystemen für die Automobilbranche und weitere Industrien, liefert Kabel für die Anbindung eines Patienten in einem modernen Magnetoenzephalografen (MEG). Die von Leoni hierfür entwickelten Datenkabel bestechen durch eine störungsfreie Datenübertragung. Ihr veredelter Silikonmantel sorgt für eine äußerst angenehme Haptik, Biokompatibilität und Autoklavierbarkeit.

Zwei neue Kabel von Leoni verbinden die bildverarbeitende Elektronik mit den direkt am Patienten befindlichen Kopfspulen in einem modernen MEG. Bei der Entwicklung wurden hohe Ansprüche an Flexibilität, Haptik und Sterilisierbarkeit gestellt, da die Kabel unmittelbar mit dem Patienten in Berührung kommen und zudem vom medizinischen Personal leicht zu handhaben sein sollten. Die MEG-Leitungen von Leoni liefern die gewünschten Eigenschaften durch einen veredelten Silikonmantel und strapazierfähiger PTFE-Folien. Silikon als Außenmantel sorgt für die gewünschte Hautverträglichkeit, Biokompatibilität und Autoklavierbarkeit mit einer Temperaturbeständigkeit von bis zu 143°C. Zusammen mit den PTFE-Folien, die in einem speziellen Verfahren aufgebracht werden, macht der Silikonmantel die Spulen-Kabel extrem biegsam und minimiert Rückstellkräfte in der Handhabung durch das medizinische Personal. Nicht zuletzt sind die MEG-Leitungen komplett antimagnetisch aufgebaut, um Messungenauigkeiten im Untersuchungsverfahren zu verhindern.

Die Leoni-Kabel sind für den Patienten auf der Haut kaum spürbar, die Verbindung ist leicht und effizient zu reinigen und ihr Anschluss für das medizinische Personal vereinfacht. Das bietet nicht zuletzt Zeit- und Kostenersparnisse für den Betreiber, denn die einzelnen Anschlusskabel können wesentlich schneller und sicherer verbunden werden als herkömmliche Produkte.

Was ist ein MEG?

Die Magnetoenzephalografie (MEG) liefert Ärzten in der modernen Diagnostik zeitnahe Ergebnisse bei der Abbildung von Gehirnaktivitäten und Messung von Hirnströmen. So wird sie zum Beispiel bei der Diagnose neuronaler Erkrankungen wie Epilepsie und Alzheimer oder in der Ursachenerforschung von Depressionen eingesetzt.

Elektrische Ströme von Nervenzellen verursachen magnetische Signale im Gehirn. Beim MEG werden Kopfspulen direkt am Patienten fixiert, in denen diese Signale elektrische Spannungen induzieren. Diese Aktivität wird von den so genannten  SQUIDs (Superconducting QUantum Interference Device) gemessen. Da elektrische Ströme aus Gehirnzellen schwach sind ist es beim MEG für die Ergebnisqualität entscheidend, die Spulen direkt am Kopf des Patienten anzubringen und so Störeinflüsse von weiteren schwach strahlenden Körperregionen auszublenden. Zur Vermeidung externer stark strahlender Störeinflüsse werden MEGs in der Regel zusätzlich in elektromagnetisch abgeschirmten Räumen montiert.

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