Leoni und euromicron intensivieren Zusammenarbeit im Wachstumsmarkt Fiber-to-the-Home

Leoni verkauft zwei Tochtergesellschaften in Österreich und den Niederlanden an die euromicron holding GmbH

Nürnberg / Frankfurt – Leoni, der führende Anbieter von Kabeln und -systemen für die Automobilbranche und weitere Industrien, und die euromicron AG, der führende Anbieter von Komplettlösungen für Netzwerk-Infrastrukturen, arbeiten künftig enger zusammen. Auf der Grundlage einer bereits erfolgreich etablierten Kunden-Lieferanten-Beziehung werden beide Unternehmen ihre Partnerschaft im Markt für lichtwellenleiterbasierte Netzwerkinfrastrukturen weiter intensivieren. Im Zuge dessen hat Leoni am vergangenen Freitag die zwei Tochtergesellschaften Leoni NBG Fiber Optics GmbH mit Sitz in Gmünd (Österreich) und die Leoni WCS Benelux B.V. aus Amersfoort (Niederlande) an euromicron verkauft.

Die euromicron AG ist ein im Prime Standard der deutschen Börse gelisteter Komplettlösungsanbieter für Kommunikations-, Daten- und Sicherheitsnetzwerke. Mit der strategisch motivierten Übernahme der beiden Gesellschaften erweitert das Unternehmen sein Entwicklungs- und Hersteller-Know-how im Bereich glasfaserbasierter Passivkomponenten, baut seine Kompetenz im Fibre-to-the-Home-Lösungsgeschäft (FTTH) nochmals aus und stärkt seine Präsenz in Österreich und Benelux. Unter FTTH versteht man die höchste Ausbaustufe leitungsgebundener Breitbandinternetanschlüsse mit durchgängiger Glasfaserverbindung bis in den Haushalt des Endkunden.

Die Leoni NBG Fiber Optics GmbH – künftig euromicron NBG - deckt als Komplettlösungsanbieter ein breites Spektrum an passiven Systemkomponenten wie Glasfaserkabel, Leerrohrsysteme sowie Verbindungstechnik ab und erbringt Planungs-, Engineering-, Projektmanagement- und Installationsleistungen im FTTH-Umfeld vorwiegend im deutschsprachigen Raum. Die Leoni WCS Benelux B.V. fungiert als Vertriebsgesellschaft in der Region Benelux. Beide Unternehmen beschäftigen insgesamt rund 60 Mitarbeiter.

Leoni und euromicron sehen in der Transaktion den Einstieg für eine intensivere Zusammenarbeit im FTTH-Geschäft und erwarten durch eine engere Verzahnung ihrer Kompetenzen und Marktzugänge eine Stärkung der gemeinsamen Marktposition. Auch in anderen Segmenten sehen die Unternehmen Chancen in einem gemeinsamen Engagement.

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