Innovation

Ideen für die Zukunft: LEONI innovativ

Innovationen sind elementarer Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. In vielen Branchen wie der Automobilindustrie, der Medizintechnik oder der Telekommunikation gehören die Produkte und Systeme von LEONI zu den Innovationstreibern und leisten einen wichtigen Beitrag für den Produkterfolg unserer Kunden.

Nachfolgend einige Beispiele für innovative Lösungen und Prozesse von LEONI.


Leichtbau und Automatisierung: das Potential mittlerer Querschnitte

Kosten- und Gewichtseinsparungen werden unseren Kunden immer wichtiger. Seit kurzem ist es LEONI gelungen, einen weiteren Technologiebaustein für Aluminiumleitungen im mittleren Querschnittssegment zur Verfügung zu stellen.

Speziell wenn es um Gewichtseinsparungen geht, werden bereits seit Jahren in großen Querschnittsbereichen Aluminiumleitungen erfolgreich eingesetzt. Allerdings sind im Fahrzeug nur wenige große Querschnitte im Einsatz – die vollen Potentiale lassen sich daher nur erschließen, wenn auch die mittleren Querschnitte in Betracht gezogen werden. Nun kann LEONI auch dieses Segment bedienen.

Aluminiumleitungen im mittleren Querschnittsbereich von 2,5 mm² bis 6 mm² erfordern im Vergleich zu Kupfer weitgehende Veränderungen und Anpassungen an die Produktionstechnik. Zur Umsetzung dieser Technologie wird in den LEONI Produktionsprozessen eine vollautomatische Schneidemaschine verwendet, die mithilfe einer Einschneideerkennung eine mögliche Verletzung der Litze in der Leitung erkennt. Diese Technologie steht ab sofort für alle Fahrzeuge zur Verfügung.

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Personenkraftwagen


Isolationswiderstände indischer und europäischer Normen

Hochflammwidrige Leitungen für den Bahnmarkt

Materialkompetenz, präzise Verfahrenstechnik und höchste Qualität: Die neue, halogenfreie Leitung für den indischen Bahnmarkt belegt, wie die LEONI Studer AG ihre technologischen Fähigkeiten für die Entwicklung optimaler, marktspezifischer und hochflammwidriger Produkte nutzt.

Die Anforderungen der indischen Spezifikation ELRS / SPEC / ELC / 0019 Rev. 2 sind besonders im Hinblick auf die elektrischen Anforderungen (siehe Abbildung) und die Brandeigenschaften äußerst anspruchsvoll. Um diesen gerecht zu werden, hat die LEONI Studer AG einen neuen flammwidrigen Isolationswerkstoff auf EPDM-Basis entwickelt. Diese Innovation in Verbindung mit einem exzellent flammwidrigen Mantel erfüllt sämtliche Anforderungen für den indischen Markt.

Zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit müssen Isolation und Mantel in einem Durchgang extrudiert und vernetzt werden. Um die engen Wanddickentoleranzen in Verbindung mit den elektrischen Eigenschaften einhalten zu können, werden an die Verfahrenstechnik höchste Präzisionsansprüche gestellt.

In der neuen Kabelfamilie BETAtrans 4GKW-INX für die Spannungsklasse 1800 Volt und die Temperaturklasse 120°C/20.000h werden alle Anforderungen verwirklicht. Die Leitung wurde bereits von der regierungsseitigen indischen Zulassungsstelle RDSO freigegeben. Selbstverständlich ist das Produkt auch außerhalb Indiens für Kunden erhältlich.

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Mit Lasertechnologie durch ultrahartes Gestein

Faseroptische Laserkabel – Mit Lasertechnologie durch ultrahartes Gestein

Konventionelle Bohrköpfe haben sich bei Hart- und Weichgestein bewährt – den Herausforderungen von ultrahartem Gestein sind sie jedoch nicht gewachsen. Durch hohen mechanischen Verschleiß ist effizientes Bohren nicht mehr möglich. Die Lösung: Bohren mit Lasertechnologie. Speziell für Tiefenbohrungen entwickelte Fiber Optics ein faseroptisches Laserkabel zur Übertragung hoher Energiedichten. Sogar rauen Umweltbedingungen, wie hohen Temperaturen und mechanischer Beanspruchung, hält das Kabel stand.

Die neue Technologie der Laserbohrung wird derzeit in Feldversuchen entwickelt. Dabei zerstören Laser das ultraharte Gestein, während ein mechanischer Bohreinsatz die entstandenen Gesteinsbrocken räumt.

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Glasfaserkabel


Demonstrator eines Leistungsverteilers mit Detailansicht der Schirmanbindung "Grounding Bracket"

Auf dem Schirm – „Grounding Bracket“ für bessere Schirmanbindung

Elektro- und Hybridfahrzeuge sind auf dem Vormarsch und werden immer vielfältiger. Damit dieser Weg weiter erfolgreich beschritten werden kann, bedarf es einer individuellen Bordnetzarchitektur, die in vielen Fällen den Einsatz von Leistungsverteilern verlangt. Die Anforderungen an solche Leistungsverteiler sind dabei vielfältig. Neben der Anpassung auf begrenzte Bauräume und Gewichtseinsparungen steht vor allem die sichere Kontaktierung des Leiters einschließlich eines dauerhaft niedrigen Kontaktübergangswiderstands des Leitungsschirms zum Gehäuse im Vordergrund.

Die von LEONI entwickelte Lösung der Schirmanbindung „Grounding Bracket“ erfüllt genau diese Anforderungen. Darüber hinaus bietet das Konzept weitere Vorteile wie einen kompakten Aufbau mit einfacher, in das Komponentengehäuse integrierbarer Geometrie, eine nahezu 360°-Kontaktierung des Schirms, ein geringeres Gewicht als vergleichbare Lösungen und eine Demontagefähigkeit im Reparaturfall.

Durch das skalierbare Design werden zahlreiche Einsatzpotenziale eröffnet und die Integration in weitere Bordnetz-relevante Komponenten ermöglicht.

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Antimikrobielle Kabel – die Haut als Vorbild

Durch Hygienelücken in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen besteht vielfach eine erhöhte Infektionsgefahr. Eine Innovation von LEONI hält dagegen: das antimikrobielle Kabel. In den Kabelmantel ist ein spezielles Metalloxid eingebunden, das auf der Kabeloberfläche Säure-Ionen freisetzt und – ähnlich wie bei der Haut – den pH-Wert senkt. Dadurch werden die Zellfunktionen der Keime behindert und sie sterben ab.

Der entscheidende Vorteil des Verfahrens von LEONI: die keimabtötende Wirkung wird durch die Handhabung nicht eingeschränkt. Die antimikrobiellen Kabel von LEONI kommen in Röntgen-, Mammographie-, MRT- oder CRT-Geräten ebenso wie in der Dentaltechnik zum Einsatz.

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Hochtemperaturschaum – wenn es unter der Motorhaube heiß hergeht

Motoren, die der neuen Euro-6-Norm entsprechen, haben u.a. aufgrund verbesserter Dämmung eine deutlich höhere Wärmeentwicklung als konventionelle Aggregate. Folglich steigen auch die Ansprüche an die Temperaturbeständigkeit der Verkabelung. LEONI hat daher einen neuen Hochtemperaturschaum entwickelt, der dauerhaft einer Temperatur von 130 °C standhält und kurzfristig sogar bis 140 °C belastbar ist.

Darüber hinaus ist der damit ummantelte Kabelsatz nicht nur besonders flexibel und formstabil, sondern bietet auch einen verbesserten Geräuschschutz.

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Wire on Fire – Kabel trotzt extremer Hitze

Die Flammwidrigkeit von Energiekabeln in Gebäuden unterliegt strengen internationalen Standards. Mit Fireprotec wird LEONI diesen nicht nur gerecht sondern setzt sogar neue Maßstäbe auf dem Gebiet Flammwidriger Kabel. Bei Fireprotec werden für die Erzeugung einer flammhemmenden Schicht neue polymere Werkstoffe direkt unter dem Kabelmantel aufgebracht. Diese basieren z.T. auf intumeszierenden Substanzen und absorbieren Hitze dadurch besonders gut. Damit wird der Notfallbetrieb eines Mittelspannungskabels – wie z.B. für Aufzüge verwendet - weit über die bekannten Grenzen verbessert.

Dazu konzentrieren sich gegenwärtige Arbeiten bei LEONI auf die Optimierung von Verlegetechniken für flammwidrige Kabel in Aufzugschächten. Diese Untersuchungen erfolgen in enger Kooperation mit dem in Däniken ansässigen, international akkreditierten Brandlabor und seinen Brandexperten. Die LEONI Studer AG bietet brandtechnologische Untersuchungen zu Kernthemen wie der Materialprüfungen an Kunststoffen, Produktprüfungen und Systemprüfungen von elektrischen Kabelanlagen und Tragsystemen unter Brandeinwirkung an.

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FiberSplit – mehr Daten mit Lichtleitern

Ein leistungsfähiger Internetzugang gehört heute zu den wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen – in Industrie- ebenso wie in Schwellenländern. Um Gewerbe- und Wohneinheiten in einem Haus mit den geforderten Datenmengen versorgen zu können, werden vielfach Lichtleitereingesetzt, deren Signale mithilfe faseroptischer Verzweiger, so genannte Fiber Splitter, aufgeteilt werden.

LEONI hat ein innovatives Verfahren zu Herstellung solcher Verzweiger entwickelt, dem der „Ionenaustausch in Glas“ zugrunde liegt. Ein besonderer Vorteil des LEONI Konzepts ist zudem seine hohe Flexibilität, die es erlaubt, die Übertragungseigenschaften dem jeweiligen Einsatzzweck anzupassen.

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Verteilerboxen – Kompetenz im Komponentenbereich

Unabhängig davon, ob ein Fahrzeug über einen herkömmlichen oder alternativen Antrieb verfügt – es benötigt stets ein komplexes Bordnetz-System mit einer Vielzahl elektrischer und elektronischer Komponenten. Die Anforderungen an diese Komponenten sind hoch, denn sie müssen in Zukunft mehr Leistung bei weniger Gewicht bieten.

Für Fahrzeuge mit Elektroantrieb hat LEONI gemeinsam mit Continental einen Hochvolt (HV)-Leistungsverteiler entwickelt, der den Betrieb von Nebenaggregaten ermöglicht und höchste Anforderungen bezüglich Sicherheit und elektromagnetischer Verträglichkeit erfüllt – und dafür bereits einen Innovationspreis erhielt.

Für herkömmliche Fahrzeuge hat LEONI das innovative Power Distribution Modul (PMD) konzipiert, das dank eines neuartigen Bestückungskonzepts bei reduziertem Gewicht deutlich weniger Bauraum benötigt.

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